ALLE FRAGEN, ALLE ANTWORTEN

Haben Sie eigene Fragen? Stellen Sie sie uns!

Anschaffung

Kann man schon Elektroautos kaufen?
Ja, man kann schon heute Elektroautos kaufen. Bisher nehmen viele Menschen die Elektroautos lediglich noch nicht so bewusst wahr. Dennoch: Aktuell gibt es bereits zahlreiche verschiedene Modelle (Pkws und Lkws), bis Ende 2012 kommen zwölf weitere dazu. Vor allem die Großserienhersteller und etablierte Automarken bieten zunehmend Elektroautos an.
Kommentare (2)
10.12.2011 von T.Schiller
Seit 100 Jahren gibt es Elektroautos (Lohner-Porsche), bis heute haben es die Hersteller nicht geschafft ein, für eine 4-köpfige Familie bezahlbares Elektroauto auf die Straße zu stellen. Alle Hersteller überschlagen sich in der Werbung mit Prototypen und Versuchsfahrzeugen, die Serie sieht noch mager aus. Einen E-Smart konnte man in Berlin leasen, für 700 Euro. Dafür kann ich ein richtiges Auto leasen und selbst bei den aktuellen Benzinpreisen noch billiger fahren. BMW hatte 500 Fahrzeuge im Test, in Kalifornien und NewYork. In Deutschland ist ein derartiger Test nie gelaufen. EWE, SWB und viele andere rühren zwar kräftig die Werbetrommel, aber bezahlbar ist das Elektroauto noch nicht. Siehe Tesla.
21.12.2011 von J.Manedrake
Diese 100 Jahre wurde aber nicht am Elektroauto, sondern am Verbrennermotor gearbeitet und optimiert. Diese 100 Jahre werden jetzt als Basis gegen ein vielleicht 10 Jahre entwickeltes Konzept gestellt, klar, dass im Moment der Verbrenner attraktiver erscheint. Verbrenner können mit energetisch sehr hochwertigem Öl oder Gas verschwenderisch große Leistung erreichen. Trotz Optimierung liegt, man muss es leider so sagen, der Vorteil nur im Energiegehalt des Brennstoffes. Auch ich finde aktuelle Elektrofahrzeuge zu teuer für den Massenmarkt, doch was ist das Resultat auf lange Sicht? Der Verbrenner ist nunmal begrenzt einsetzbar, da Öl endlich ist. Es bleiben verschiedene Möglichkeiten: Verbrenner beibehalten, das Öl(Kohlenwasserstoffe) aus Biomasse herstellen -absehbare Stagnation in der Entwicklung, da schon eine relativ lange Optimierungsphase durchlaufen wurde -sehr viel Biomasse nötig(auch bedingt durch geringen Wirkungsgrad,eingesetzte Primärenergie ist relativ höher) -bereits technisch schon hoch entwickelt -preislich der Standart Elektroauto(Akku) mit Strom aus erneuerbaren Energien(bzw. jetzt einem Strommix) -Starke Begrenzung(Gewicht,Volumen,Preis) durch den Akku, da dieser eine geringer Menge Energie speichern kann(ggf sogar Probleme beim Recyclen des Akkus); wobei die Entwicklung noch weiter gehen kann -Temperaturabhängige Kapazität des Akkus -Akkus haben bis jetzt eine Brandgefahr, wenn sie beschädigt oder falsch behandelt wurden -Generell große Wirkungsgrade des Elektromotors -Neue Fahrzeugkonzepte(Aufbau) werden möglich, da Komponenten anders platziert werden können oder wegfallen(Gewicht und Ergonomie(vll. sogar Luftwiderstand und Sicherheit) können verbessert werden) -Strom ist rel. gut transportierbar(Mittel- und Kurzsstrecken) und ist vielfältig einsetzbar(Stromverteilung möglich, es gibt keine stark gesonderten Modelle der Energieversorgung mehr->Einheitlichkeit vereinfacht Entwicklungsmöglichkeiten) Elektroauto(Brennstoffzelle) mit Wasserstoff/Methan/Methanol (ebenfalls aus besagtem Strom,ggf ein Mix mit Biomasse(direkt) durch chemische Herstellung) -Ebenfalls großer Wirkungsgrad, da auch ein E-Motor verwendet wird -weitere Optimierung der schon rel. effizienten Brennstoffzelle möglich Problem in der Speicherung von Wasserstoff(kann diffundieren, muss unter Druck oder als Flüssigkeit bei sehr niedrigen Temperaturen gespeichert werden) -Methan und Methanol(aus Methan über einen Katalysator herstellbar) einfacher in der Speicherung, bekannte Technik aus aktuellen Erdgasautos -Alle drei auch als Verbrenner oder Turbine möglich, wobei Verbrauch zunimmt und Wirkungsgrad ab, die Leistung jedoch stark steigen kann(je nach Auslegung) -Explosionsgefahr noch größer als bei flüssigen Kohlenwasserstoffen Pressluftauto mit Druckluft, diese wiederum ebenfalls aus Strom -Problematische Herstellung und Verwendung von Druckluft, da deren Effizienz energetisch schlecht ist -Speicherung in Drucktanks, die auch relativ viel Gewicht haben Alle diese Möglcihkeiten bieten Vor- und Nachteile, manche mehr, manche weniger. Dazu kommt die angesprochene Wirtschaftlichkeit, also die Kosten für die Gesamtlebenszeit und die Kosten für den Endverbraucher. Alles hängt mit der, ebenfalls wirtschaftlich und technisch zu betrachtenden, Energieverfügbarkeit zusammen. Und die Konzerne tun natürlich nicht alles (technisch-) mögliche, sondern machen ihre eigene Kosten-Nutzen-Rechnung. Es ist nicht alles so einfach. lg
Kommentar schreiben
Warum sollte ich mir ein Elektroauto kaufen?
Elektrofahrzeuge haben neben den allgemeinen auch individuelle Vorteile für den Besitzer: Sie schonen die Umwelt, da sie weder CO2 noch andere umweltgefährdende Schadstoffe ausstoßen. Der Besitzer profitiert persönlich von geringeren Kraftstoffkosten (etwa 0,03 Euro pro Kilometer). Zudem sind Elektromotoren deutlich effektiver, da sie rund 90 Prozent der Energie in Bewegung umsetzen – Ottomotoren nutzen maximal 35 Prozent.
Kommentare (8)
28.01.2012 von Andreas Beckert
Das ist so nur die halbe Wahrheit. Woher kommt der Strom ? Ein Braunkohle Kraftwerk ist mit bis zu 1130 g CO2 / kWh nicht als emissionsfrei zu bezeichnen. Im Mix entstehen heute in Deutschland 600 g CO2 / kWh. Wenn also ein Elektroauto auf 100 km 14 kWh benötigt, wie hoch ist dann die Emission ? Ach ja, der Wirkungsgrad eines solchen Kraftwerkes liegt auch um die 30% (hoch gegriffen).
02.02.2012 von Radovan Remic
kann mann damit Taxi fahren wo mann in der Stadt nur 150 km. fährt! meine Umwelt messig ist sicher optimal......... wie fiel Kilometer muss man fahren das sie dass Fahrzeug auszat ..... kann man dass Auto zuhause laden??? wie lange ist Lebensdauer von dem Auto??? Grüse aus Salzburg
03.02.2012 von Susanne Meier
Die Automobilindustrie wird so lange Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen wie es nur irgendwie möglich ist und die Preise für Elektrofahrzeuge so unattraktiv wie nur irgendwie geht machen, weil sie Geld machen wollen. Der logische Menschenverstand sagt einem doch, dass ein E-Auto, das keinen Verbrennungsmotor (der ist nämlich echt kompliziert, schwer und umfangreich mit all seinen zusätzlichen Aggregaten, Schläuchen und drehenden Teilen), keinen Kühler, keinen Starter, keine Lichtmaschine, keinen Auspuff, keinen Kathalysator, kein Getriebe, keine Ölpumpe, keine Einspritzpumpe, kein tierisch komliziertes Motormanagement usw. braucht um Lichtjahre günstiger sein muss als eine Verbrennungskiste. Aber genau das will ja die Industrie überhaupt nicht. Damit würden tausende Arbeitsplätze bei Automobil Zulieferanten, Kfz Werkstätten (was bitteschön soll denn bei den wenigen Komponenten, aus denen ein E-Mobil besteht noch kaputt gehen oder regelmäßig gewartet werden müssen ?) verloren gehen. Klappen kann das erst, wenn sich ein einziger Herstelle stark macht und ein Fahrzeug anbietet, das sowohl preislich als auch seitens Reichweite attraktiv ist und damit den überheblichen Großkonzernen den Rang abläuft, sodass die schmerzhaft Marktanteile verlieren. Aber genau das werden die heutigen Mächtigen mit aller Gewalt verhindern. Und wenn die Nachfrage nach E-Autos wegen des hohen Preises gering bleibt wird die Autoindustrie frech behaupten, das der Markt ja garkeine Elektroautos haben will. Ach ja, und so ganz nebenbei würde ich auch in einem E-Auto die Heitung mit Gas aus einer kleinen Flasche betreiben anstatt die Reichweite durch eine Stromheizung noch einmal sinnlos zu verkürzen. Aber auf die Idee sind wohl die schlauen Köpfe in der Autoindustrie noch gar nicht gekommen. Schade, dass Profitgier und Dummheit noch immer mehr bewegen kann als Innovation, Umweltbewußtsein und langfristiges Denken.
25.02.2012 von Markus
Es wird zwar in der Werbung und auch hier davon gesprochen, dass kein CO2 ausgestoßen wird, da die Autos akkubetrieben / mit Strom fahren. Doch wie wird der Strom generiert? Wird dieser auch umweltfreundlich durch Windräder und Co. produziert oder durch abscheuliche Atom- und Kohlekraftwerke?
03.02.2012 von Susanne Meier
Die Automobilindustrie wird so lange Autos mit Verbrennungsmotoren verkaufen wie es nur irgendwie möglich ist und die Preise für Elektrofahrzeuge so unattraktiv wie nur irgendwie geht machen, weil sie Geld machen wollen. Der logische Menschenverstand sagt einem doch, dass ein E-Auto, das keinen Verbrennungsmotor (der ist nämlich echt kompliziert, schwer und umfangreich mit all seinen zusätzlichen Aggregaten, Schläuchen und drehenden Teilen), keinen Kühler, keinen Starter, keine Lichtmaschine, keinen Auspuff, keinen Kathalysator, kein Getriebe, keine Ölpumpe, keine Einspritzpumpe, kein tierisch komliziertes Motormanagement usw. braucht um Lichtjahre günstiger sein muss als eine Verbrennungskiste. Aber genau das will ja die Industrie überhaupt nicht. Damit würden tausende Arbeitsplätze bei Automobil Zulieferanten, Kfz Werkstätten (was bitteschön soll denn bei den wenigen Komponenten, aus denen ein E-Mobil besteht noch kaputt gehen oder regelmäßig gewartet werden müssen ?) verloren gehen. Klappen kann das erst, wenn sich ein einziger Herstelle stark macht und ein Fahrzeug anbietet, das sowohl preislich als auch seitens Reichweite attraktiv ist und damit den überheblichen Großkonzernen den Rang abläuft, sodass die schmerzhaft Marktanteile verlieren. Aber genau das werden die heutigen Mächtigen mit aller Gewalt verhindern. Und wenn die Nachfrage nach E-Autos wegen des hohen Preises gering bleibt wird die Autoindustrie frech behaupten, das der Markt ja garkeine Elektroautos haben will. Ach ja, und so ganz nebenbei würde ich auch in einem E-Auto die Heitung mit Gas aus einer kleinen Flasche betreiben anstatt die Reichweite durch eine Stromheizung noch einmal sinnlos zu verkürzen. Aber auf die Idee sind wohl die schlauen Köpfe in der Autoindustrie noch gar nicht gekommen. Schade, dass Profitgier und Dummheit noch immer mehr bewegen kann als Innovation, Umweltbewußtsein und langfristiges Denken.
15.03.2012 von Kathi
Susanne, Susanne,: Gesunder Menschenverstand ist diese Erkenntnis nicht!!!! Ein E-Fahrzeug benötigt, eine E-Maschine, einen Kühlkreislauf, sündhaft schwere und teure Batterien (die deutlich teurer sind als jeder Verbrennermotor), Stromanschlussmöglichkeit, Stecker, ein Motormanagement für den E-Antrieb,.... und und und! Aktuell entstehen in allen Branchen die damit zu tun haben mehr Arbeitsplätze!!! Also, liebe Susanne: Dein Beitrag ist sowas von unüberlegt! Bitte informiere dich!! Wenn es so einfach ist, dann kann ja ab sofort jeder zuhause in der Garage sein eigenes E-Auto bauen. Viel Spaß dabei! Und sorry, du sprichst von Dummheit? Ich spreche von absoluter Unwissenheit bei dir!
04.03.2012 von Rudi
Ich bin Elektroingenieur und Physiker in der Umweltforschung und fahre bereits seit mehreren Jahren elektrisch. Daher befasse mich bereits sehr lange mit der Optimierung und der preiswerten Energiegewinnung aus regenerativen Quellen. Ich habe in meinem SUV ein Fahrbatterie aus 100 Lithium-Eisenphosphat-Akkuzellen (LiFePO4) mit 46Ah die mir eine durchschnittliche Reichweite von 320 km ermöglichen und wenn ich zum laden eine 63A 400V Drehstrom-Steckdose (wie sie in fielen Werkstätten vorhanden ist) habe, kann ich das Fahrzeug in 40 min wieder auf 85% aufladen. Seit etwa 6 Monaten habe ich zusätzlich noch die neueste Generation von Kondensatoren eingebaut die die Energie sehr viel schneller aufnehmen und dann über das Ladegerät im Auto die Zellen wehrend der Weiterfahrt aufladen. Durch diese Maßnahme habe ich die Ladezeit für ca. 200 km Reichweite auf nur noch 5 min reduziert. Der Nachteil ist allerdings ein sehr schweres und dickes Ladekabel für diesen Zweck. Wenn die Akkuzellen voll sind und die Kondensatoren auch aufgeladen sind habe ich eine Reichweite von knapp 500 km. Die bereits jetzt auf dem Markt erhältlichen Motoren sind bereits sehr effizient und werden auch in der Industrie tausendfach eingesetzt. Auch die Regelungselektronik ist ausgereift und wirkungsvoll. Und die Entwicklung der Speicherbatterien ist inzwischen auch sehr wirkungsvoll. Das Problem ist eigentlich nur der Einsatz und der Umgang mit der vorhandenen Technik. Die Batterien in einem eAuto brauchen gar keine größere Reichweite als 160km zu ermöglichen. Man könnte an Autobahnen und Landstraßen außer Orts Niederfrequente Energie-Editoren installieren. Am Auto könnte man einen sogenannten Bussardkollektor und die entsprechende Elektronick installieren der, wenn sich das Fahrzeug im Tesslerfeld bewegt die niederfrequente Energie zum laden der Batterien und für den Antriebsmotor verwendet. Schon Tessler hatte ein Verfahren zur Energie-Übermittlung entwickelt, das auf dem Prinzip basierte. Leider waren die technischen Möglichkeiten damals noch nicht so weit, er musste mit gigantischen Antennen arbeiten, die genügend Energie übertragen konnten. Aber er hatte bereits damals die Möglichkeit sogar Elektorflugzeuge zu versorgen, wenn man von den gigantischen Feldstärken mal absieht. Die auf diesen Grundlagen von Bussard weiter entwickelte Kollektortechnologie ist heute in der Lage mit geringster Elektrosmog Emission, etwa in der Größenordnung eines modernen Fernsehers zu arbeiten. Für die Übertragung von 100A und einer Nutzspannung von 350V bei einer Geschwindigkeit von 80kmh ist ein Bussardkollecktor von nur 0,8 m2 erforderlich. Dieser Bussardkollecktor könnte problemlos im Kühlergrill eines eFahrzeugs integriert werden. Und Silizium und Germanium sind unbegrenzt verfügbar und preiswert. Da ein Energiefluss nur bei Bewegung stattfindet ist das auch eine sehr sichere Angelegenheit. Und ein Jogger auf der Autobahn wird seine Armbanduhr oder andere Elektronik wohl nicht am Bein tragen, außerdem dürfte er auch nicht schnell genug sein um bedrohliche Spannungen zu erreichen. Aber wie andere Kommentatoren vor mir schon geschrieben haben, diese Technik ist zu Preiswert und zu langlebig und es ist damit nicht genug Geld aus den Anwendern heraus zu holen. Auch die Energieerzeugung wäre kein Problem, wenn es nicht Konzerne gäbe die damit gigantische Gewinne erzielen wollen. Energieerzeugung auf Pietzotechnologie ähnlich wie bei modernen Feuerzeugen ist einfach und preiswert und könnte wenn die entsprechenden Bauelemente zu kaufen wären von jeder Mann realisiert werden. Pietzoelemente im Straßenbelag, Pietzonetzwerke im Boden von neu Anpflanzungen und Aufforstungen, als Fadenbündel in Flüssen und Bachläufen (Wellenkraftwerke) oder auch wie bei mir unter dem Heimischen Rasen. Allerding sind Waldstücke die als Pietzokraftwerke angelegt sind bei Regen oder Gewitter wegen der hohen Spannungen dann für Wanderer lebensgefährlich. Aber Pietzofäden in Flüssen und Pistzogeflecht ähnlich einem Karnickelmaschendraht unter Rasenflächen, Sportanlagen, Straßen oder stark Frequentierte Plätze und unter den Heimischen Flächen wie Parkett und Tepichen sind da unproblematisch. Meine Rasenfläche von ca. 200 m2 erzeugt mir pro Tag alleine durch die Bewegung der Büche und Bepflanzung ca. 55 bis 60 kwh (bei starkem Wind sogar bis zu 85 kwh) bei 340V und die Leckspannungen bei Regen sind ca. 4 mV. Demnächst werde ich eine Fahne von ca. 4 m2 mit eingewebten Pietzoflexfasern testen. Aber wie gesagt, wenn jeder in die Lage versetz wird sich seinen Strom selber zu erzeugen, dann verdienen die Multis ja nicht mehr genug um die Politiker unter Kontrolle halten zu können und es könnten dann ja Gesetze für die saubere Energiegewinnung beschlossen werden.
27.03.2012 von Elektrostart Redaktionsteam
@Andreas Beckert: Wir empfehlen das Elektroauto mit Ökostrom zu betanken. Der Strommarkt wird über Angebot und Nachfrage geregelt. Je mehr Ökostrom verlangt wird, um so mehr Ökostrom wird produziert. Hier finden Sie einen Ratgeber: http://www.elektroauto-start.de/wissen/oko-strom-die-saubere-tankstelle-zu-hause. Bitte wenden Sie sich direkt an den Ökostromanbieter ihrer Wahl. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Elektrostart Redaktionsteam
Kommentar schreiben

Funktion

Können auch Autos mit Verbrennungsmotor abgasfrei sein?
Nein. In jedem Verbrennungsmotor entstehen unabhängig vom Kraftstoff immer gesundheits- und umweltschädliche Abgase. Ein Dieselmotor etwa produziert Stickoxide und Feinstpartikel, die durch Filtersysteme lediglich reduziert werden können. Ein Problem für die Gesundheit sind inzwischen auch moderne Benzindirekteinspritzer: Sie dürfen nach der neuesten Abgasnorm Euro 6 noch bis 2018 zehnmal (!) so viele Partikel ausstoßen wie Diesel. Epidemiologen gehen davon aus, dass Feinstpartikel nicht nur das Atemwegssystem beeinträchtigen, sondern auch zu Herzinfarkten führen. Daran ändert sich prinzipiell nichts, wenn die Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen kommen. Schon heute werden Diesel und Benzin Anteile von Biokraftstoffen beigemischt. Ein zutiefst zweifelhafter Ansatz, weil etwa zur Herstellung von Ethanol, das in Super E10 zu zehn Volumenprozent vorhanden ist, landwirtschaftliche Anbauflächen benötigt werden, auf denen eigentlich Nahrungsmittel angebaut werden sollten. Hier kann sich zwar die CO2-Bilanz verbessern, aber auch das ist wegen des Einsatzes von Erntemaschinen, Düngemitteln und des Transports etwa aus Brasilien nach Deutschland nicht zwangsläufig so. Einzig die Herstellung von Methan aus überschüssigem Strom von Windkraft- oder Solaranlagen ist CO2-neutral und zugleich ohne Konkurrenz zum Ackerbau. Aber diese Technik gibt es bisher nur in kleinen Versuchsanlagen, und nur rund 100.000 der etwa 42 Millionen Autos in Deutschland fahren mit Erdgas, das vorwiegend aus Methan besteht. Am Grundproblem ändert das nichts: Selbst wenn das Erdgas CO2-neutral hergestellt wird, werden im Verbrennungsmotor wieder gesundheitsschädliche Abgase frei, zudem entsteht Lärm. Und der überschüssige Strom aus erneuerbaren Energien? Der ist in Elektroautos ohnehin besser eingesetzt: Sie kommen wegen ihrer höheren Effizienz mit einer Kilowattstunde aus Wind und Sonne mindestens fünfmal so weit wie ein Erdgasauto, das mit methanisiertem Ökostrom fährt.
Kommentare (1)
25.02.2012 von Daniel
Doch! Es gibt abgasfreie Motoren die mit Wasserstoff arbeiten. Da Wasserstoff bei der Verbrennung lediglich Wasser ausstößt ist es ABGASFREI!
Kommentar schreiben
Was ist ein Brennstoffzellenantrieb?
Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb sind Elektroautos. Der Strom für den Motor kommt aber nicht aus einer Batterie, sondern wird an Bord im Kern der Brennstoffzelle (oft wird der englische Begriff Fuel Cell gebraucht), dem so genannten Stack, produziert. In diesem Minikraftwerk reagieren Wasserstoff und Luftsauerstoff kontrolliert zu Wasser, wobei elektrische Energie zum Fahren frei wird. Dabei entsteht auch Abwärme, mit der im Winter geheizt werden kann.

Der eigentliche Treibstoff – oder genauer: Energieträger – eines Brennstoffzellenfahrzeugs ist also Wasserstoff. Er wird mit 700 bar in Gasflaschen gepresst. Allerdings gibt es faktisch kein Tankstellennetz. Die Linde AG und die Daimler AG wollen in den nächsten Jahren 20 Zapfsäulen bundesweit entlang einer Nord-Süd- und einer West-Ost-Achse errichten. Ohne Batterie kommen auch Fahrzeuge mit Fuel Cell nicht aus: Um Energie zu speichern, die beim Bremsen gewonnen wird, brauchen sie die Batterie als Puffer. Sie fällt jedoch wesentlich kleiner aus als bei rein batterieelektrischen Autos.

Der Vorteil von Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb ist, dass sie große Reichweiten wie bei Verbrennungsmotoren bieten. Außerdem kann der Tank in wenigen Minuten wieder mit Wasserstoff gefüllt werden. Chancen hat die Brennstoffzelle besonders in Fahrzeugen, die viel Energie benötigen, weil sie besonders groß sind, zum Beispiel in Linienbussen.

Der Nachteil: Noch gibt es keinen einzigen Pkw mit Brennstoffzellenantrieb für den normalen Kunden zu kaufen. Die Technik ist zwar voll funktionsfähig. Aber verschiedene Hersteller versprechen, frühestens 2015 damit am Markt zu sein. Deren Produkte treffen dann auf eine kaum oder nicht vorhandene Infrastruktur zum Tanken.

Unklar ist ebenfalls, wie der Wasserstoff für den Betrieb der Brennstoffzellen produziert wird. Zurzeit wird er oft von Erdgas abgespalten, sodass die Emissionsbilanz unsauber ist. Erst wenn Wasserstoff durch Elektrolyse mit Strom aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird, ist er wirklich nachhaltig und grün. Durch die häufige Umwandlung der Energie ist ein Brennstoffzellenauto außerdem nur etwa halb so effizient wie ein rein batterieelektrisches Auto.

Der Knackpunkt aus heutiger Sicht ist der Preis. Es gibt keine Großserienproduktion für die Fuel Cell Stacks. Erst wenn über hohe Stückzahlen eine Kostensenkung erzielt werden kann, werden Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb wettbewerbsfähig sein.
Kommentar schreiben
Was sind Micro-, Mild- und Vollhybride?
Für Hybridautos hat sich eine Unzahl an Namen und Bezeichnungen etabliert, von denen viele reine Marketingsprache sind. Die Gemeinsamkeit: Sie haben sowohl Elektro- als auch Verbrennungsmotor.

Als Vollhybride werden Autos bezeichnet, wenn sie kurze Strecken vollständig ohne Hilfe des Verbrennungsmotors fahren können. Beispiel: alle Hybridmodelle von Toyota und Lexus. Vollhybride sind sparsamer als normale Autos, weil sie beim Bremsen Energie durch die so genannte Rekuperation (von lat. recuperare: wiedererlangen) zurückgewinnen, die beim erneuten Anfahren für den Vortrieb des Elektromotors genutzt wird. Ihre Stärke spielen sie darum vor allem im Stadtverkehr aus.

Anders als Plug-in-Hybride (siehe Beitrag) tanken sie nur Benzin oder nur Diesel. Techniker unterscheiden zudem, wie Verbrennungs- und Elektromotor zusammenarbeiten. Die wichtigsten Typen sind:

– Parallelhybride, bei denen einfach zwischen Getriebe und Verbrennungsmotor ein Elektromotor sitzt (Beispiel: Volkswagen Touareg);
– serielle Hybride, bei denen der Verbrennungsmotor nur dafür da ist, einen Stromgenerator zu betreiben. Es gibt keine mechanische Verbindung zwischen E- und Verbrennungsmaschine (Beispiel: Prototyp Audi 1 e-tron);
– leistungsverzweigte Hybride, in denen ein Verteilergetriebe das Zusammenspiel der Motoren regelt (Beispiel: Toyota Prius).

Mildhybride können anders als Vollhybride nicht rein elektrisch fahren; außer an der Ampel läuft der Verbrennungsmotor immer. Im Regelfall arbeitet in Mildhybriden ein relativ kleiner Elektromotor, der zwischen Motor und Getriebe sitzt. Er arbeitet entweder als Anlasser, als Unterstützung beim Beschleunigen oder als Stromgenerator für die Rekuperation. Honda (Insight, Jazz) und Mercedes im S 400 Hybrid setzen auf diese Technik.

Eine reine Werbebezeichnung sind Micro-Hybride. Hier gibt es keinen Elektromotor, der beim Bremsen zurückgewonnene Energie in Vortrieb umwandelt. Autohersteller benutzen diese Bezeichnung aber gerne, um eine Start-Stopp-Automatik anzupreisen. Beispiel: Smart Fortwo.
Kommentar schreiben
Was ist ein Plug-in-Hybrid?
Hybridautos haben einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor. Beide brauchen Energie zum Betrieb und haben dafür einen Speicher im Fahrzeug: Die Batterie versorgt den Elektromotor mit Strom und der Tank den Verbrennungsmotor mit Sprit.

Zwei Motoren, zwei Energiespeicher, und trotzdem kann bei den meisten heutigen Hybridautos nur Benzin oder Diesel eingefüllt werden. Ein gewöhnlicher Toyota Prius etwa benutzt die Batterie nur, um die beim Bremsen zurückgewonnene Energie aufzunehmen und sie danach beim Beschleunigen wieder an den Elektromotor abzugeben. Vereinfacht gesagt, sind solche Hybridautos Bremsenergieverwertungsmaschinen.

Anders ist das bei so genannten Plug-in-Hybriden. Hier kann die Batterie auch extern an einer Steckdose aufgeladen werden – daher der Name aus dem Englischen, der ungefähr „einsteckbar“ bedeutet.

Damit das Sinn macht, ist die Batterie erheblich größer geworden. Beispiel Toyota Prius: Ein normaler Prius kommt maximal zwei Kilometer weit und bis höchstens 50 km/h ohne Hilfe des Verbrennungsmotors aus. 2012 bieten die Japaner aber eine Plug-in-Version des Prius an, die gegen einen Aufpreis von etwa 10.000 Euro erhältlich ist und 25 Kilometer vollelektrisch fahren kann.

Umstritten ist die Formel zur Verbrauchsermittlung bei Plug-in-Hybridautos. Obwohl der tatsächliche Konsum von Strom oder Benzin extrem vom Nutzungsprofil des Fahrers abhängt, arbeitet die Norm ECE R101 mit einer Pauschale. Diese rechnet den Stromverbrauch mit null an, sodass etwa beim Toyota Prius der Normverbrauch von 3,8 Litern (entsprechend 92 Gramm CO2/km) auf 2,1 Liter (entsprechend 49 Gramm CO2/km) fällt – und das, obwohl der Benzinkonsum gleich hoch ist, sobald die Batterie erschöpft ist.

Befürworter von Plug-in-Hybriden loben, dass diese Autos das Beste aus zwei Welten vereinen: das lokal emissionsfreie Fahren des Elektroautos mit der Reichweite des Verbrennungsmotors. Kritiker hingegen bringen vor, dass Plug-in-Hybride genau die Nachteile beider Konzepte zusammenbringen: Sie sind vollgestopft mit Technik und darum teuer, schwer und am Ende nicht wirklich sauber.
Kommentar schreiben
Wie funktioniert ein Elektroauto?
Ein Elektroauto funktioniert, wie der Name schon sagt, mit Strom statt mit Benzin oder Diesel. Demzufolge gibt es keine Abgase, weshalb Elektroautos beispielsweise auch keinen Auspuff haben. Der Strom wird in einem Lithium-Ionen-Akku gespeichert und versorgt den Elektromotor mit Energie. Dieser wiederum befindet sich bei den meisten Autos in der Nähe der Drehachsen, die die Räder in Bewegung bringen. Im Vergleich zum Verbrennungsmotor wird das maximale Drehmoment schon bei sehr niedrigen Drehzahlen erreicht und die Beschleunigung verläuft linear. Der Energieverlust ist bei Elektroautos deutlich geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
Kommentare (1)
23.02.2012 von achim e. suhr, hemmingen
rein sachlich gibt es elt.-kraftfahrzeuge mit batterie-speisung schon fast 100-jahre.z.b bei der ehem. reichs-post ,paket-fahrzeuge,auf bahnhöfen die eidechse-gepäck-karren.in den 60-zigern elt-gabelsatapler etc.allen gemeinsam das schwergewichtige und wirkungsgrad behaftete speichermedium,das noch immer die achillesferse darstellt.sicherlich mit div. fortschritten ingrösse und speicherkapazität.viel polit.wunsch-denken ist im nicht immer den realitäten angemessen. weiteres problem die elt.-zapfstellen verfügbarkeit z.b laternen-parker! ehrlichkeit der fahrzeug-anbieter über reichweitn unter täglichen bedingungen,auch heizung und neben aggregate sowie winter-betrieb. das alles bildet das regulärte preisgefüge und das ist beine individuelle hemmschwelle für jeden. diese revolution löst noch fertigungs&beschäftigungsprobleme allenthalben aus,was aberdurch unsere polit.-akteure schell auf briefmarken-grösse herunter geredet wird. ich selbst trage mich mit dem erwerb eines elt.-bike motorrad-grösse, ca bis 80 km/h und ca 100...150 km reichweite um auch die bab befaren zu können..hier proble,matik in der tiefgarage ca 100 plätze die voraussetzungen zuschaffen. soviel als kommentierung dazu.
Kommentar schreiben
Was ist Well-to-Wheel?
Ein Bohrloch im saudi-arabischen Wüstensand oder auf dem Grund des Golfs von Mexiko. Ölsande in Kanada, aus denen Rohöl unter extremem Aufwand herausgearbeitet wird. Dann Supertanker, die das sogenannte schwarze Gold über die Weltmeere in Raffinerien transportieren. Von dort fahren Gefahrengut-Lkws Benzin und Diesel zu den Tankstellen, wo Autofahrer den Zapfhahn in den Tankstutzen stecken – stopp! So oder so ähnlich sieht die Produktion aller konventionellen Kraftstoffe aus. Bei der Herstellung von Benzin, Diesel und auch von Sprit aus Pflanzen wird Energie verbraucht, es werden Emissionen freigesetzt und leider oft die Umwelt verseucht. Well-to-Tank (WTT) heißt diese Vorkette in der Fachsprache, von der Quelle bis zum Tank. Was den Autofahrer mehr interessiert, ist aber die darauf folgende Tank-to-Wheel-Bilanz (TTW), also das, was vom Kraftstofftank bis zum Rad passiert, oder vereinfacht formuliert: der Verbrauch. Die Fahrenergie muss schließlich bezahlt werden, und bei der Verbrennung von Benzin und Diesel werden Kohlendioxid, andere Luftschadstoffe und Lärm frei. Die Gesamtbilanz aus der Produktion des Kraftstoffes (WTT), also der Bereitstellung der Fahrenergie, und der Effizienz im Auto (TTW) selbst heißt Well-to-Wheel (WTW). Von der Quelle bis zum Rad. Und nur der Vergleich dieser gesamten Kette zwischen konventionellem Auto mit Verbrennungsmotor und Elektroauto ist korrekt. Bisher wurde oft fälschlicherweise die Vorkette der Stromproduktion (Well-to-Tank) beim Elektroauto, also der Kraftwerkspark mit seiner Mischung aus Kohle- und Atomkraftwerken, aus Windparks und Solaranlagen, mit den CO2-Emissionen beim Betrieb des Verbrennungsmotorautos (Tank-to-Wheel) verglichen. Richtig ist die Bilanzierung erst in der Gesamtbetrachtung. Das hat auch der ADAC erkannt und schlägt in seinem Ecotest ab sofort bei Autos mit Verbrennungsmotor auf die CO2-Emissionen beim Fahren einen Wert für die Produktion oben drauf. Und anders als bei Benzinern und Dieseln hat der Elektroautobesitzer einen Einfluss auf die Stromproduktion: Er kann regenerativ erzeugten Strom, zum Beispiel aus Windkraftanlagen, wählen und so die Well-to-Wheel-Bilanz unschlagbar machen. Wie stark die Emissionen durch unterschiedliche Energiequellen und Antriebe variieren können, zeigt der Well-to-Wheel-Rechner www.optiresource.org. Eines aber bleibt immer gleich: Elektroautos fahren lokal emissionsfrei. Benziner und Diesel tun das nie.
Kommentar schreiben

Laden

Wie viele Ladestationen gibt es?
In Deutschland gibt es bisher mehr als 1.000 Ladestationen, viele weitere sind entweder in der Planung oder bereits in der Umsetzung. Bis Ende 2012 sollen in Europa insgesamt 50.000 Ladestationen stehen.
Kommentare (2)
19.04.2012 von Jörg
Was kann ich tun, damit in meiner Straße / vor meinem Haus mit Etagenmietwohnungen eine Ladesäule installiert wird?
20.04.2012 von Elektrostart Redaktionsteam
Wo die nächste Ladestation in Ihrer Nähe ist, finden Sie hier http://www.elektroauto-start.de/aufladen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass eine Ladestation in ihrer Nähe installiert wird. Genauere Infos hierzu erhalten Sie bei ihrem örtlichen Energieversorger.
Kommentar schreiben
Können mit der Wall-Box alle Elektroautos geladen werden?
Ja. Durch landesspezifische Normen für die Ladung können Elektrofahrzeuge der verschiedenen Hersteller an der Wall-Box geladen werden. Bei der Markteinführung gibt es lediglich zwei Ausnahmen: die Modelle von Peugeot Citroën (PSA) und Nissan.
Kommentare (1)
25.03.2012 von andy
gehts doch schon los, der eine benzin der andere diesel ...... :-p
Kommentar schreiben
Wie lange dauert es, den Akku komplett zu laden?
Die Dauer hängt neben dem Fahrzeugmodell auch von der Ladestation ab: Je höher deren Ladeleistung ist, desto kürzer ist die Ladezeit. Größere Elektrofahrzeuge benötigen mit einer Standardladung zwischen sechs und acht Stunden, um den Akku vollständig aufzuladen.
Kommentare (2)
28.02.2012 von semjon
Muss man dann 6 Stunden an der E-Tankstelle stehen bleiben oder wie darf ich das verstehen?
05.03.2012 von Elektrostart Redaktionsteam
In der Tat dauert eine Akku-Ladung mehrere Stunden. Am sinnvollsten ist es also über Nacht zu laden. Zweckgemäß ist auch die Installation einer eigenen Wallbox. (http://www.rwe-mobility.com/web/cms/de/1246256/privatkunden/produkte-serviceshome/emobility-produkte/) Die nächste Ladestation in der Nähe Ihrer Wohnung finden Sie unter dem Reiter "Aufladen". Elektroautos, die über eine Schnellladefunktion verfügen, können an entsprechenden Ladesäulen in einer halben Stunde schon auf 80% aufgeladen werden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Elektrostart Redaktionsteam
Kommentar schreiben
Wo kann ich mein Elektrofahrzeug laden?
Aktuell gibt es bereits ca. 2.000 öffentliche Ladestationen, eine Karte gibt es hier. Elektrotankstellen zur Schnellladung werden an immer mehr zentralen Orten in Großstädten installiert. Zudem ist es möglich, das Elektrofahrzeug zu Hause über die Wall-Box zu betanken – beispielsweise bequem über Nacht mit günstigerem Nachtstrom.
Kommentare (2)
28.12.2011 von Jürgen Kleine
Diese Aussage ist im Moment nicht ganz richtig. Hinter vielen Ladesäulen befinden sich nicht wiklich alle Steckertypen. Hier ist dringend eine Vereinheitlichung notwendig.
15.03.2012 von Elektroeugen
Die meisten Ladestationen sind garnicht direkt benutzbar, da ein Freischaltungschip benötigt wird, von dem oft nichtmal die betreibenden Stadtwerke wissen, wie man ihn bekommen kann! Aber: es gibt das "Lemnet" für registrierte Benutzer, hier helfen sich Elektroauto Besitzer oder Freunde gegenseitig. Und: Steckdosen gibt es überall, zum Beispiel auch an Tankstellen, die meistens hier weiterhelfen (bei Waschanlage, Toilette) Es dauert vielleicht länger, aber man kommt überall hin mit Elektroautos!
Kommentar schreiben
Wie kann ich mein Elektrofahrzeug laden?
Es gibt vier Möglichkeiten zur Ladung: die Standardladung, die Notladung, die Schnellladung und das Quickdrop-System. Für die Standardladung eignen sich die Wall-Box und alle öffentlichen Ladestationen. Größere Autos können so in sechs bis acht Stunden vollständig geladen werden – mit der Wall Box sogar einfach, sicher und bequem in der eigenen Garage. Sie ist leicht zu bedienen und kann von jedem Elektriker installiert werden. Durch eine Verriegelung und Überwachung des Ladevorgangs wird sichergestellt, dass niemand die Ladekabel abreißen oder beschädigen kann. Die Notladung funktioniert per Notladekabel mit Schutzkontaktstecker (Schukostecker) an haushaltsüblichen Steckdosen mit 220 V/10 A. Um kleinere Autos zu laden, reichen etwa 3,5 Stunden, größere brauchen jedoch zwischen zehn und zwölf Stunden. Im Gegensatz zur Standardladung braucht man für die Schnellladung einen speziellen Starkstromanschluss mit 400 V/36 A. In zehn Minuten wird die Reichweite um 50 Kilometer verlängert, eine halbe Stunde reicht für eine Ladung von 80 Prozent aus. Allerdings verfügen nicht alle Elektroautos bei der Markteinführung über die Schnellladefunktion. Die schnellste Variante zum Stromtanken ist das Quickdrop-System: An speziellen Batteriewechsel-Stationen wird der Akku innerhalb von drei Minuten vollautomatisiert ausgebaut und durch einen geladenen ersetzt. Der Fahrzeugtyp wird automatisch von der Wechselstation erkannt, ein Roboter tauscht die Akkus aus. Bisher gibt es das Quickdrop-System jedoch nur in Israel und Dänemark.
Kommentare (3)
04.03.2012 von guido
ich wohne in einem hochhaus, fünfte etage. soll ich 15 dreierstecker koppeln und das kabel über die wiese legen?
05.03.2012 von Elektrostart Redaktionsteam
Ein Verlängerungskabel muss es wahrscheinlich nicht sein. Es gibt in vielen Städten bereits zahlreiche öffentliche Ladestationen, an denen auch nur Elektrofahrzeuge parken dürfen. Wo die nächste Ladestation in Ihrer Nähe ist, finden Sie hier http://www.elektroauto-start.de/aufladen. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass eine Ladestation in Ihrer Nähe installiert wird. Genauere Infos hierzu erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Energieversorger. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Elektrostart Redaktionsteam
25.03.2012 von andy
guido, finger weg!!! ich hab mal elektriker gelernt und schaff nebenbei noch als solcher ;-) die 50-Meter-Trommel als Verlängerung ist e-technisch gesehen schon wahnsinn, du spielst mit deinem leben, berechnungen kann ich liefern. Deine frage kann ich aber verstehen, ich parke mein auto in ca. 250m vom hof ohne chance auf stellplatz vor ort. LG Andy
Kommentar schreiben
Wie zuverlässig sind die Lithium-Ionen-Akkus?
Lithium-Ionen-Akkus sind die leistungsstärksten Batterien und damit natürlich komplexer als die Batterien in der heimischen Fernbedienung. Ein großer Vorteil ist, dass Lithium-Ionen-Akkus keinen Memory-Effekt haben. Das heißt, der Akku muss nicht immer vollständig ge- oder entladen werden, seine Ladekapazität bleibt aber trotzdem gleich. Auch schnelle Zwischenladungen sind ohne Leistungsverlust möglich. Im Vergleich zu früher sind die heutigen Akkus leichter und kompakter, sie speichern zwei- bis dreimal mehr Energie pro Kilogramm. Da der Lithium-Ionen-Akku elementar für Elektrofahrzeuge ist, wird auch die Batterietechnik ständig weiterentwickelt. So sollen größere Reichweiten, ein geringeres Gewicht und niedrigere Preise möglich werden.
Kommentar schreiben

Reichweite

Wie weit kann ich mit einer Akkuladung fahren?
Im Durchschnitt reicht eine Akkuladung für etwa 160 Kilometer – das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Köln und Münster. Wie beim Benziner auch beeinflussen Faktoren wie der eigene Fahrstil, die Strecke und die genutzten Funktionen (z.B. Klimaanlage, Radio etc.) den Energieverbrauch und damit die Reichweite. Wer rasant durch die Lande fährt, muss schneller wieder aufladen als der solide Fahrer mit Normalgeschwindigkeit. Somit ist es gar nicht so einfach, allgemeine Aussagen zu treffen. Ein weiterer Vorteil der Elektromotoren gegenüber Verbrennungsmotoren ist die Möglichkeit, Energie zurückzugewinnen – beispielsweise beim Bremsvorgang. In der Stadt lässt sich durch diese so genannte Rekuperation im Stop-and-go-Verkehr sogar die Reichweite erhöhen.
Kommentare (6)
05.12.2011 von Detlef Moese
geht auch bis ca.700 km mit einer Ladung (Weltrekord mit Audi A1)
25.12.2011 von
klar^^ vlt auf der längesten Strecke Bergab
03.02.2012 von Dirk Weidenfeller
Erstmal sehr unqualifiziert und dann auch noch feige ohne Namen. Es ist durchaus bereits möglich mit einer Akkuladung weiter als die angegebenen 160 Km zu fahren. Z.B der Mini E schafft jetzt schon 250 Km. Außerdem schafft der Tesla Roadster ebenfalls locker über 300 Km, auch im Winter. Alle gegenteiligen Aussagen sind eine glatte Lüge. Wenn mal wieder keine Ahnung hat, einfach mal Fr.... halten.
15.03.2012 von schmidt
Beim Benziner / Diesel gibt man einen normativen Verbrauch an. Dafür gibt es entsprechende Richtlinien. Damit sind diese Fahrzeuge im Verbrauch miteinander vergleichbar. beim Elektroauto sollte dieser Verbrauch in kW/km angegeben werden. wie groß der Akku ist und sein Ladezustand sind genauso ermittelbar, wie das Fassungsvermögen des Tanks und sein aktueller Inhalt.
23.03.2012 von Katja
Also die Ladung reicht in keinster Weise für mich. Ich fahre teilweise 1200km am Tag. Da sollte mehr an der Reichweite gearbeitet werden.
27.03.2012 von Elektrostart Redaktionsteam
@Schmidt: Die Angaben zum Verbrauch von kWh auf 100 km gibt es. Alle technischen Daten sind in der Detailansicht der Autos hier zu finden: http://www.elektroauto-start.de/wissen/erster-welche-elektroautos-kann-man-schon-kaufen. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Elektrostart Redaktionsteam
Kommentar schreiben

Sound

Elektroautos sind sehr leise. Ist das im Straßenverkehr gefährlich?
Elektroautos geben während der Fahrt kein Motorengeräusch, sondern nur ein leises Summen von sich. Obwohl Rollgeräusche hörbar sind, werden die Autos im Straßenverkehr trotzdem nicht so leicht wahrgenommen wie Verbrenner. Dadurch wird die allgemeine Lärmbelastung stark verringert. Besonders Blinde, Fußgänger und Fahrradfahrer verlassen sich allerdings oft auf die ihnen bekannten Geräusche herannahender Autos. Um mögliche Unfallgefahren zu senken, werden von Sounddesignern spezielle Ankündigungssignale entwickelt und integriert.
Kommentare (3)
12.02.2012 von Jochen
Ich bin begeistert von der Möglichkeit zukünftig mit Strom zu fahren. Ich hoffe dass diese Technologie schnellstmöglich (bezahlbar) auf den Markt kommt. Zur Zeit habe ich in meinem Dienstleistungsbetrieb 7 Fahrzeuge die ständig betankt werden. Hier sind im Monat sehr hohe Kosten die ich auf unsere Dienstleistung nicht aufrechnen darf. Ich würde lieber weitere Arbeitsplätze schaffen als diesen Ölmultis und unseren Staat das Geld in den Rachen zu werfen. Also hoffe ich sehr auf eine Ökologisch und Ökonomisch bessere Zeiten. Gruß, King Luis
12.02.2012 von Jochen
Ich bin begeistert von der Möglichkeit zukünftig mit Strom zu fahren. Ich hoffe dass diese Technologie schnellstmöglich (bezahlbar) auf den Markt kommt. Zur Zeit habe ich in meinem Dienstleistungsbetrieb 7 Fahrzeuge die ständig betankt werden. Hier sind im Monat sehr hohe Kosten die ich auf unsere Dienstleistung nicht aufrechnen darf. Ich würde lieber weitere Arbeitsplätze schaffen als diesen Ölmultis und unseren Staat das Geld in den Rachen zu werfen. Also hoffe sehr das Elekrofahzeuge zukünftig auf unsren Strassen zu sehen sind.. Gruß, Jochen
16.02.2012 von Steven
Ich plädiere für einen Mann mit einer roten Fahne, der stets vor dem Elektroauto laufen muss. Schliesslich sind Elektroautos, wenn man der EU-Kommision den Printmedien glauben darf äusserst gefährlich, da der moderne Mensch sich nur noch auf sein Gehör verlässt, wenn er auf die Straße rennt. Früher hieß es noch. Links schauen, Rechts schauen Links schauen und erst dann auf die Straße treten. Ironischerweise sind bei geringer Geschwindigkeit die modernen gekapselten, gedämmten V8 oder W12 der Oberklasse fast lautlos. Wie beim Elektroauto hört man nur die Reifen. Auch die Mittelklassewagen sind im Vergleich vor 10 Jahren akkustisch teilweise kaum mehr auszumachzen. Also ein Verbrenner darf dann leise sein und ein Elektroauto muss wegen der EU-Verordnung künstlich laut schnarren? Das ist nicht akzeptabel. Man stelle sich eine Kreuzung mit lauter Elektroautos vor. Diese könnten fast lautlos dort stehen und anfahren. ENDLICH Ruhe die Anwohner. Oder alle piepen und schnarren zugleich wie ein Schwarm wütender Hornissen. FÜRCHTERLICH!!! Wäre für mich ein k.o. argument beim kauf. (ob das sogar das ziel des Gesetzes ist?) Mit meinem Toyota Prius hatte ich nie Probleme mit Fußgängern. Kinder waren am intelligentesten. Ist das ein Elektroauto fragten sie. Erwachsene vermuteten das komplette Fehlen des Motores und wie es denn Fährt. Eine 2. Fußgänger Hupe wie im Ampera/Volt das würde ich akzeptieren, so dass man diese auf sich aufmerksam machen kann ohne mit voller Lautstärke diese anzuhupen.
Kommentar schreiben

Wartung

Wie aufwendig ist die Wartung?
Verschmierte Ölhände sind den Fahrern von Elektroautos unbekannt: Da nicht nur viele übliche Maßnahmen wie eben beispielsweise der Ölwechsel entfallen, ist die Wartung eines Elektrofahrzeugs weit weniger aufwendig als die eines Verbrenners. Der geringere Verschleiß des Elektromotors unterstützt dies zusätzlich.
Kommentare (3)
26.02.2012 von peter horwath
Warum wird gerade unter dem Punkt "Wartung" nicht angegeben, wie groß die Lebensdauer der Akus ist, wann und für welche Kosten diese ausgetauscht werden muß? Wie ist der Killometerpreis bezogen auf die Aku-Kosten? Peter Horwath
01.03.2012 von Spotter
Ein wenig erschöpfender wäre die Antwort wohl hilfreicher. Wie zum Beispiel werden erschöpfte Akkusegmente ausgetauscht (Oder geht hier nur ein Komplettwechsel)? Welche Erfahrungen gibt es mit der Lebenserwartung der Elektromotoren? Welche Wartungsintervalle der Fahrzeuge sind vorgeschrieben, schließlich haben die E-Autos ja auch mechanische Verschleißteile (Bremsen etc)? Was ist mit der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgarantie für Neu- und Gebrauchtwagen? Wie stufen Versicherungen E- Autos ein und welche Steuern habe ich zu zahlen ( CO2 Ausstoss!)?
26.03.2012 von Uli
Tja, und genau das ist auch ein Problem. Alle die hochgezüchteten, teuren Verbrennungsmotoren, die Werkstätten mit ihrem Personal, und alles was sonst noch so am "Verbrenner" hängt wird hinfällig. Da werden sich einige nicht wirklich drüber freuen. Vielleicht ist deshalb der Elan der Verantwortlichen bei der E-Mobilität doch sehr gebremst (siehe IAA 2012).
Kommentar schreiben

Wo ist meine
nächste Ladestation?

Übersicht Elektrotankstellen in Deutschland

Vergleichsrechner

Benzin vs Elektro

Was kostet Elektrofahren? Jetzt hier vergleichen:
Alle Angaben sind unverbindlich